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Fragenübersicht Wäre es richtiger, wenn man sich ernsthaft mit der AfD und ihren Ideen auseinandersetzt?
1 - 16 / 16 Meinungen
04.09.2026 22:34 Uhr
Aus Sicht meiner Partei, der Linken, gibt es keine Übereinstimmungen. Wir sind in allem das Gegenstück zur AfD. Aus unserer Sicht ist die faschistisch dominierte AfD nicht nur politische Gegnerin, sondern ein Feindin.
04.09.2026 22:35 Uhr
Zitat:
Aus Sicht meiner Partei, der Linken, gibt es keine Übereinstimmungen. Wir sind in allem das Gegenstück zur AfD. Aus unserer Sicht ist die faschistisch dominierte AfD nicht nur politische Gegnerin, sondern ein Feindin.


Die Mitteparteien und Mitterechts hätten den letzten Absatz beherzigen können.
04.09.2026 22:41 Uhr
"Die Mitteparteien und Mitterechts hätten den letzten Absatz beherzigen können."

Ich verstehe deinen Einwurf gerade nicht.
04.09.2026 22:42 Uhr
Zitat:
Klüger und auch demokratischer wäre es gewesen, Koalitionen nicht vorweg abzulehnen, sondern klare Bedingungen dafür zu stellen. Auf diesem Weg wäre es vielleicht möglich gewesen, die AfD zu zähmen, zu mäßigen und vielleicht auch zu spalten. So aber hat sie sich hinter der Brandmauer radikalisiert und auch noch an Zulauf gewonnen. Die Übung ist nicht leichter geworden. Denn die AfD wäre nun nicht mehr Juniorpartner, sondern führende Kraft einer Koalition.


Des meinte ich, das predige ich hier auch immer wieder. Auch mit dem Vergleich zu 1998 wo Schüssel und Khol das der FPÖ klar sagten, was geht und was nicht.
04.09.2026 23:08 Uhr
Es gibt Wähler, denen in der Tat ein Licht aufgeht, wenn man Ihnen aufzeigt, was konkret für sie eien Umsetzung der Wahlprogramme der AfD bedeuten würde.
Bei diesem macht es Sinn.
Andere hingegen sind in jeder Hinsicht beratungsresistent und da ist es verschwendete Zeit und Kraft.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 04.09.2026 23:20 Uhr. Frühere Versionen ansehen
05.09.2026 06:42 Uhr
Fällt dem Autoren des Presse-Artikels nicht selbst auf, dass ein gewisser Widerspruch besteht, erst zu beklagen, dass die Forderungen der AfD vollkommen impraktikabel sind, um dann vorzuschlagen, man hätte sich auf die AfD einlassen müssen? Muss der Schluss nicht eher sein, die Brandmauer konkreter mit den Forderungen der AfD zu begründen?

Weil: Entweder sind die Forderungen der AfD Müll und eine Brandmauer nötig - oder sie sind nachvollziehbar und eine Brandmauer nicht nötig. (Genau genommen könnte man sogar bei nachvollziehbaren Forderungen weiter auf eine Brandmauer bestehen, wenn man zu dem Schluss käme, dass diese nur 'Kreide fressen' wären). Jedenfalls ist der Schluss aus dem Artikel, dass man bei einer inhaltlichen Auseinandersetzung mit den unsinnigen Forderungen ausgerechnet mit der AfD zusammenarbeiten müsse, die schlechteste Lösung.
05.09.2026 07:15 Uhr
@Ambion

Es geht wohl eher darum, dass die Partei dank der Brandmauer groß und noch radikaler wurde und man sie viel früher hätte einbinden müssen als sie noch klein und handhabbar war.
05.09.2026 09:15 Uhr
Man kann sinnvollen Anträgen zustimmen wenn die Afd fordert das mehr Müll abgeholt wird in einer Kommune oder ein neues Krankenhaus gebaut wird wäre es absolut unsinig dagegen zustimmen
Ich sehe aber nicht wo man sonst
zusammenarbeiten könnte/ sollte.

Beim Rausfurf von Ärzten mit Migrationshintergund?

Bei der Unterwerfung Europas unter dem russischen Imperialismus?

Bei noch mehr sozialer Spaltung?

Bei der Abschaffung der Schulpflicht?


Nein für sowas muss die Afd sich erstmal massiv häuten es müssten viele Funktionäre ausgeschlossen werden Helferich, Höcke etc.

Es müsste eine glaubhafte Distanzierung von der Völkischen Ideologie und dem Natioanlszialismus geben

Die Afd müsste sich aussenpolitisch radikal ändern

Solange das nicht passiert gibt es keine Grund über Koalitionen nachzudenken.
05.09.2026 09:26 Uhr
Wenn man damit meint, dass man sich wesentlichen den ideengeschichtlichen Grundlagen der AfD und daraus resultierender politischer Überzeugungen annähert, dann nein. Der AfD geht es als Vertreterin der Neuen Rechten nicht um politische Reformen sondern um eine Zersetzung des bestehenden politischen Systems zu eigenen Gunsten. Was man aber natürlich machen sollte, ist dies immer wieder fundiert aufzuzeigen und AfD-Vertreter im (öffentlichen) Gespräch damit zu konfrontieren.

Deshalb sind Koalitionen mit der AfD ja auch im Prinzip für alle Parteien ausgeschlossen. Was bringt der CDU eine Koalition mit der AfD, wenn man in der Migrationspolitik teilweise Deckung hat, aber es der AfD im Prinzip auf die Zerstörung der CDU ankommt? Dies nur als Beispiel, es lässt sich für jede andere Partei auch eins finden.

Wenn die AfD so wie sie jetzt ist regieren will geht das nur unter einer der beiden Bedingungen: Sie holt absolute Mehrheiten oder sie verändert sich so stark, dass sie koalitionsfähig wird.

Aber wer weiß, ob die AfD überhaupt regieren will?
05.09.2026 09:31 Uhr
@Mountain King

Wenn man einige Jahre zurückgeht, zu Lucke und co, dann wäre wohl sowas noch machbar gewesen, dass man Forderungen stellt, wie sie sich ministrabel machen. Man hätte 2017 oder davor es so machen müssen.
05.09.2026 09:35 Uhr
1997 oder 1998 hat die ÖVP der FPö klar gesagt, was sie ändern muss, damit sie regierungsfähig ist.
Abgrenzung zum Nationalsozialismus, klares Ja zur österreichischen Nation und Schluss mit Deutschtümmelei und eine proeuropäischere Haltung. Ohne den kein Jahr 2000
05.09.2026 10:23 Uhr
Zitat:
@Mountain King

Wenn man einige Jahre zurückgeht, zu Lucke und co, dann wäre wohl sowas noch machbar gewesen, dass man Forderungen stellt, wie sie sich ministrabel machen. Man hätte 2017 oder davor es so machen müssen.


Auch wenn man sich gegenüber der Lucke-AfD wahrscheinlich falsch verhalten hat und ja auch die Team-Freiheit-Leute um Petry eventuell politikfähig gewesen wären (obwohl ich deren Politik im großen und ganzen auch ablehne) - der Drops ist gelutscht und die AfD ist zu sehr völkisch durchsetzt - gerade auch in den Bundesländern, wo überhaupt Mehrheiten für Schwarz-Blau zustande kommen könnten.
05.09.2026 10:30 Uhr
Zitat:
Aus Sicht meiner Partei, der Linken, gibt es keine Übereinstimmungen.


Falsch

Gemeinsamkeiten und ÜberschneidungenKritik am Establishment:

Beide Parteien nutzen populistische Muster. Sie stellen sich als Stimme des „kleinen Mannes“ gegen die etablierten Parteien („Altparteien“) und große Teile der Medien dar.

Außen- und Sicherheitspolitik:

Beide Parteien sind skeptisch gegenüber der NATO und den USA. Sie fordern oft eine stärkere Annäherung an Russland und lehnen westliche Waffenlieferungen in Konfliktgebiete wie die Ukraine ab – wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.

Globalisierungskritik:

Beide Parteien kritisieren die Folgen der Globalisierung und den Freihandel, machen dafür aber unterschiedliche Ursachen verantwortlich.

Wählerschaft:

Beide Parteien ziehen Wähler an, die unzufrieden mit der Regierungspolitik oder wirtschaftlich frustriert sind. Es gibt einen direkten Wähleraustausch zwischen beiden Lagern.

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 05.09.2026 10:31 Uhr. Frühere Versionen ansehen
05.09.2026 10:36 Uhr
löschen

Diese Meinung wurde zuletzt geändert am 05.09.2026 10:37 Uhr. Frühere Versionen ansehen
05.09.2026 11:51 Uhr
Zitat:
Zitat:
Aus Sicht meiner Partei, der Linken, gibt es keine Übereinstimmungen.


Falsch

Gemeinsamkeiten und ÜberschneidungenKritik am Establishment:

Beide Parteien nutzen populistische Muster. Sie stellen sich als Stimme des „kleinen Mannes“ gegen die etablierten Parteien („Altparteien“) und große Teile der Medien dar.

Außen- und Sicherheitspolitik:

Beide Parteien sind skeptisch gegenüber der NATO und den USA. Sie fordern oft eine stärkere Annäherung an Russland und lehnen westliche Waffenlieferungen in Konfliktgebiete wie die Ukraine ab – wenn auch aus unterschiedlichen Motiven.

Globalisierungskritik:

Beide Parteien kritisieren die Folgen der Globalisierung und den Freihandel, machen dafür aber unterschiedliche Ursachen verantwortlich.

Wählerschaft:

Beide Parteien ziehen Wähler an, die unzufrieden mit der Regierungspolitik oder wirtschaftlich frustriert sind. Es gibt einen direkten Wähleraustausch zwischen beiden Lagern.


Ich habe mich enthalten da du in deinem Beitrag zumindest versucht hast zu differenzieren
Der grösste Unterschied zwischen Linke und AFd sind das sich die Linke historisch auf dem Linkssozialismus und die Linke Sozialdemokratie bezieht und die Afd ihee Völkischen Ideen direkt aus der Ideologie des Nationalsozialismus aufesaugt hat was nicht heisst das alle in der Partei mit dieser Ideologie D'accord gehen.
Landesverbände wie Berlin ,NRW oder Saarland würde ich nicht als mehrheitlich NS-Affin einordnen aber bedeutende teile der Parteiführung und die meisten Ostverbände.

Mit der Aussenpolitik hast du was die Ukriane betrifft nicht in Gänze unrecht, ja beide sind gegen Waffenlieferungen nun das grosse ABER
Die Linke benennt klar die Ursachen des Konfliktes den Kriegstreiberischen und Imperialistischen Charakter des Kreml-Feldzuges gegen die Ukraine, lehnt einen Diktafrieden über die Köpfe der Ukrainer ab
Die Ablehnung der Waffenlieferung speist aich aus reiner pazifistischen Grundhaltung.
Afd und BSW hingegen stehen ganz klar auf der Seite Russlands verachten die Ukraine wollen sie zum Frass vorwerfen und sind in teilen für mich fast schon russsische Agenten und somit Verräter.
Um es kurz zu fassen die Haltung von Afd und BSW zu dem Konflikt finde ich persönlich gesehen grausig.
05.09.2026 12:50 Uhr
@J_Rabin

Ich habe nicht versucht zu differenzieren, denn ich habe differenziert.

Ob jetzt einige Landesverbände weniger NS-Affin sind oder auch kluge Persönlichkeiten hat, fällt nicht so schwer ins Gewicht. Die AfD ist in ihrer Gesamtheit nicht demokratisch.
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